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Welche Schnittstelle ist die richtige für den EMU Professional II – M-Bus, Modbus, TCP/IP, MQTT oder LoRaWAN?

ie Wahl der richtigen Schnittstelle entscheidet darüber, wie effizient, skalierbar und zukunftssicher ein Energiemonitoring-Projekt ist. Der EMU Professional II bietet bewusst mehrere Kommunikationsoptionen, um sich optimal an unterschiedliche Anforderungen anzupassen.

M-Bus eignet sich ideal für klassische Abrechnungssysteme und Mehrfamilienhäuser. Die Kommunikation ist stabil, standardisiert und besonders zuverlässig im Gebäudebereich.

RS485 mit Modbus RTU ist die erste Wahl für industrielle Anwendungen. Diese Schnittstelle ermöglicht die direkte Integration in SPS-, SCADA- und Automatisierungssysteme und ist besonders robust gegenüber Störungen.

TCP/IP mit Webserver und Modbus TCP richtet sich an moderne IT- und GLT-Umgebungen. Messwerte können direkt im Browser visualisiert oder über IP-Netzwerke weiterverarbeitet werden.

MQTT ist optimal für Cloud-, IoT- und Smart-Building-Anwendungen. Daten werden aktiv an Plattformen gepusht und lassen sich flexibel weiterverarbeiten – ideal für standortübergreifende Projekte.

LoRaWAN spielt seine Stärken aus, wenn Verkabelung nicht möglich oder wirtschaftlich sinnvoll ist. Große Reichweiten, niedriger Energieverbrauch und einfache Skalierung machen diese Schnittstelle besonders attraktiv für Quartiere und Smart-City-Projekte.

Der entscheidende Vorteil des EMU Professional II liegt darin, dass keine Vorentscheidung erzwungen wird. Betreiber und Planer können die Schnittstelle wählen – oder kombinieren – die am besten zur aktuellen und zukünftigen Systemarchitektur passt. Das schützt Investitionen und verhindert spätere Systemwechsel.

Team DACH - February 14, 2026 10:52 - 40 Views